Mind the gap…

Heute ist einfach nicht mein Tag. Ich trete oder greife einfach grundsätzlich daneben.

Unterwegs im Berliner Untergrund mit der U2, hallt kurz vor Haltestationen wie bspw. Hausvogteiplatz eine Stimme aus dem Off:
“Dear Passenger, please, mind the gap between plattform and train!”

Was für eine blöde, überflüssige, “braucht-die-Welt-niemals” Ansage!

Ich, auf dem Weg nach Schlumpfhausen, ein Hörbuch hörend, frisch runtergeladen aus dem Hörbuch Download Bereich von audible.de und spannend ohne Ende, will in die U-Bahn am Alexanderplatz einsteigen und trete gedankenverloren genau in die besagte Lücke zwischen U-Bahn und Bahnsteigkante. So schnell wie ich gefallen bin, bin ich auch wieder oben gewesen mit schmerzenden Knien und Fußrücken. Berliner verdrehen die Augen: “Wieder so Eine, die mit ihren Stöckelschuhen nicht laufen kann.”

Man sollte wissen, dass die Ansage “mind the gap…” nur zu hören ist, wenn man in der Bahn sitzt, nicht wenn man einsteigt.

Soll kein Vorwurf sein, denn ich halte die Ansage ja immer noch für überflüssig. Wenn man die Erfahrung noch nicht gemacht hat, genau in die Lücke zwischen Berliner-U-Bahn und Bahnsteigkante zu treten, regt man sich eher über die Ansage auf und tritt womöglich noch resultierend daraus in Gedanken verloren genau in diese Lücke rein. Und wenn das passiert ist, also man die Erfahrung gemacht hat, passiert einem dieser Absturz eh nie wieder.

Daher völlig überflüssig an eine Lücke zu erinnern.

Klingt komisch, is aber so!

Kleingeld-Messi

Dazu gibt’s gar nicht viel zu sagen, außer, dass ich Kleingeld einfach nicht wegschmeißen ausgeben kann. Erst wird immer der Schein beim Bezahlen hingegeben. Tja, und deshalb gibt es an allen Orten, an denen ich mich oft und lange aufhalte (Zu Haus, Arbeit,…) kleine Schachteln, in denen das Kleingeld gesammelt wird…

…denn im Portemonnaie ist ja so wenig Platz.

Klingt komisch, is aber so.

Microblogging war gestern

In der Zeit, in der man seine ganzen Blog-Feed via Twitter, Facebook und co veröffentlicht, muss man sich auch mal trauen, neue Trends selbst zu entwerfen. Als Gegenbewegung meine Idee: Macro-Twittering. Die Umsetzung: Für jeden Tweet und jede Facebook-Aktion wird ein Blogpost veröffentlicht. Ich freu mich schon auf Posts wie “gefällt mir”. Da macht doch lesen wieder richtig Spaß.

Klingt komisch, is aber so…

Dinge, die man einer Frau nicht sagen sollte

Egal, wie nett man es meint (oder auch eben nich), es gibt Dinge, die sollte man sich als Mann verkneifen:

  • Du solltest öfter Absatz-Schuhe tragen, die machen dich schlank.
  • Sie kommt grad aus den USA wieder: Irgendwie nimmt in den USA jeder zu.
  • Alte Fotos anschauend: Da hast du echt gut ausgesehen.
  • Du bist wie deine Schwester
  • Ich find dich nett.
  • Wann willst du denn das anziehen (Wenn sie gerade vom shoppen kommt)
  • Wo kommst du denn jetzt her? (Wenn sie gerade vom Friseur kommt)

Die Liste kann beliebig erweitert werden.

Wer ganz mutig ist, kann den ein oder anderen Satz ja mal probeweise einbringen. Man(n) sollte sich aber auf ein Echo einstellen…
Klingt komisch, is aber so.

Wer nicht da war, war nicht da

Es hieß vorher (von verschiedenen Seiten): es wird auch…
…unhygienisch
…zu voll
…geklaut
…belästigt
…zu laut
…einseitig
…eklig
…anstrengend
…matschig
…beunruhigend

Ich wollte es also nur überleben.

ABER es war…
…wundervoll
…vielseitig
…entspannt
…aufregend
…lecker
…laut genug
…bewegt
…sonnig
…bereichernd
…faszinierend
…und mit die schönsten Tage des Jahres…

Ich will nun immer wieder hin!

Daraus folgt: Wenn euch die Leute zu Gummistiefeln, Vorhängeschlössern, Desinfektionsspray und Unmengen Tütensuppen raten, lasst das Zeug und alle Befürchtungen zu Haus und genießt es einfach ;-) .

Klingt komisch, is aber so.

Schlumpfine beim Friseur

Wunderschön geschnittene Haare mit Reflexen retuschiert. Nach der Frage, ob noch etwas Bewegung in dieFrisur soll, bejahte Schlumpfine. Die Friseurin zauberte jede Menge Bewegung ins Haar. Mit wundervollen Lockenschopf trifft Schlumpfine andere Schlumpfine. Auf die Frage wie der Lockenschopf denn entstanden sei, sagte Schlumpfine mit einem Glätteisen.

Klingt komisch, is aber so!

Kaffee schlürfender Schlumpf

Als ich klein war, habe ich immer schrecklichen Ärger bekommen, wenn ich meine Getränke durch den Strohhalm geschlürft habe. Ich liebe es die Getränke zu schlürfen. Vielleicht sollte ich mal in mich kehren und gucken warum ich es so liebe. Ist es das Geräusch, ist es der Anspruch wirklich alles ausgetrunken zu haben oder ist es purer Protest. Letzteres glaube ich nicht, sonst würde ich nicht gute Freunde oder meinen Partner in der Cocktailbar fragen, ob ich schlürfen darf.
Ich liebe es einfach!

Das Schlürfen aus Cocktailgläsern, Kaffeebechern oder Martinikelchen sollte man wirklich nur in Gegenwart guter Freunde machen, schlecht ist es, wenn man auf Partnersuche ist und beim ersten Date schlürft.

Heute habe ich mir wieder einen Coffee to go geholt. Mit fast leerem Becher, komme ich im Büro an, setze meine Kopfhörer auf, höre ganz laute Musik von Paul Kalkbrenner (seine Termine im Jahr 2010 hier) und trinke Kaffee mit meinem Strohhalm. Am letzten Schluck angekommen, schlürfe ich gedankenverloren den Kaffee. Bis mich vier Augen ansahen, schuldig machte ich meine Musik aus und hörte nur: “Ja, du darfst!”

Ich liebe es erwachsen zu sein!!!

Klingt komisch, is aber so.

Leute am Telefon verarschen – ohne Taschentuch vorm Hörer

Ein Freund hat mir grad eine tolle Seite gezeigt, die einen ins Zeitalter der Klingelstreiche zurückversetzt: www.marcophono.net.

Man sucht sich eine Story aus und lässt dann bei einem lieben Freund(!) anrufen. Je nach der Reaktion des Angerufenen, kann man sich dann schnell eine passende Antwort raussuchen und anklicken, die von der eingespielten Stimme dann wiedergegeben wird. Fassungslose, irritierte, verwunderter, … Reaktionen sind vorprogrammiert.

Beispiel-Szenario: Döner kommen später.

“Kriegst du Döner bald.”

“Ey, isch kann Özgür jetz’ nisch mehr erreischen. Er is eben schon mit seinen Döner-Mofa wie auf einer Rakete weg!”

“Ja schade, aber dann stehen Sie jetzt auf der Döner-Verbotsliste, ja?”

Klingt komisch, is aber so!

Access is denied

Sowas kommt von sowas: Ein Schlumpf sitzt am Rechner, hat aber keinen Zugriff auf seinen persönliches Netzlaufwerk. Nach kurzer Überlegung, wer sich denn zuvor am Rechner eingeloggt hatte kann auch schnell die wahrscheinlichste Ursache gefunden werden:
Ich vermute du bist grad einfach nicht du und hast daher auch keinen Zugriff auf dich.

Klingt komisch, is aber so…

Handy mit Kopfhörer-Lautsprecher Kombi

Es ist bereits ein paar Wochen her, da saß ich mit ein paar Freunden im Park. Natürlich will man als interessierter Fussballbeobachter die entscheidenden Spiele nicht Verpassen. Lösung: Liveticker. Mit den Smartphones kann ja jede Menge Live-Streams und Radiosender hören.

Das Phänomen an dieser Situation. Man möchte ja den Livestream möglichst in der Gruppe hören und sich nicht als einzelner von der Gruppe abschotten. Nun gut, so ein Handy hat ja ein Lautsprecher. Nach 5 minütigem Wühlen in den Einstellungen, ohne ein Ton aus dem Lautsprecher zu hören, mussten dann aber doch die Kopfhörer her. Also Höpfhörer rein und – auf einmal kommt auch Ton aus dem Lautsprecher. Kopfhörer raus, Ton aus. Ein Defekt? Wahrscheinlich wurde diese Funktion eingeführt, um auch mit dem Handy aus 3 Richtungen Musik hören zu können, einfaches Stereo ist ja heut nicht mehr genug.

Klingt komisch, ist aber so…

Und die Moral von der Geschicht:
Wenn man sich so durch die Berliner U-Bahn bewegt, begegnen einem ja des öffteren Personen, die Ihre private Musik doch sehr öffentlich hören. Habt das nächste Mal ein wenig Nichsicht und fragt doch einfach nach, ob die eventuell einen kleinen Defekt haben.